Am frühen Morgen am Tag 3 (Sonne – aber saukalt) ist Zaunmonteur Jakob durch eine Unachtsamkeit in kompletter Montur in den großen Teich gefallen. Er musste sogar schwimmen, um eine geeignete Ausstiegsstelle zu finden. Bei der Aktion hat er auch seine Geldbörse verloren (jetzt Schatz im Silbersee) – und sein privates Smartphone hat es auch nicht überlebt. Trotzdem haben wir alle gelacht und Jakob war tatsächlich weiterhin gut drauf. Der beste Mann fehlte dann leider für 2 Stunden. Er kam aber wieder putzmunter und trocken zurück. Es wurde wieder ein 12 Stunden Tag.

Ein Anwohner fragte uns,  ob wir hässliche Ehefrauen zuhause haben, weil wir immer so lange arbeiten und anscheinend nicht nach Hause wollen. Nein bestimmt nicht, aber es ist einfach schön wenn es auf der Baustelle gut voran geht. Ein Anlieger, Inhaber einer Gaststätte, spendierte uns belegte Brötchen – einfach so oder vielleicht auch aus Mitleid?

Solche Tage gehen dann auch super schnell vorbei – allerdings nicht spurlos. Schnell noch in den Supermarkt vor 21 Uhr (aufgrund Corona waren die Biergärten leider geschlossen) und dann ins Hotel zum Schlafen. Baldrian Tabletten oder Sport nach der Arbeit waren in diesen Tagen absolut nicht notwendig………….